Nutze die 80/20 Regel für mehr Erfolg und Spaß – DJ-Challenge Tag 30

Von DJ Rewerb | DJ Challenge

Nutze die 80/20 Regel für mehr Erfolg und Spaß, DJ-Challenge Tag 30

Jetzt bist du fast am Ziel. Du hast es geschafft und im letzten Monat sehr viel für dein DJ-Geschäft gearbeitet.

Ich freue mich für dich und die vielen tollen Erfolge der letzten Wochen. Du musst nur noch zwei Tage durchhalten.

Wenn du auf den letzten Monat zurück blickst. Gibt es eine Aufgabe, die dir besonders viel Spaß gemacht hat und dir gleichzeitig den größten Erfolg beschert hat?

Hat sich zum Beispiel dein Zeitaufwand gelohnt mit einem anderen DJ Kontakt aufzunehmen (Tag 6), weil sie oder er dir bereits einen Gig vermitteln konnte? Vielleicht hast du ein Booking bekommen, weil du einen Partyveranstalter angerufen hast (Tag 4 und Tag 29).

DJ-Challenge 30: Welche Aufgabe brachte dir am meisten Erfolg?

In der heutigen Aufgabe dreht sich alles darum in Zukunft intelligenter zu arbeiten.

Welche der 29 erledigten Aufgaben brachte den größten Ertrag? Dabei ist es egal nach welchem Kriterium du deinen Erfolg definieren möchtest, sei es mit Geld, Erfahrung oder Spaß.

Nach der Theorie der 80/20-Regel wird es ungefähr sechs Aufgaben geben, die für 80 Prozent deines Erfolgs dieser DJ-Challenge verantwortlich waren.

Wäre es nicht logisch einfach mehr davon zu machen und weniger Zeit für den Rest zu investieren?

Die 80/20-Regel oder Pareto-Verteilung

Die Idee der 80/20-Regel ist so etwas wie ein Naturgesetz. 20 Prozent des Aufwands sind für 80 % des Ertrags verantwortlich. Im Umkehrschluss würdest du 80 % deiner Mühe sparen können, weil sie sowieso nur für 20 % des Ergebnisses verantwortlich sind.

Der Italiener Vilfredo Pareto beschrieb diese Regelmäßigkeit zuerst für die Verteilung des Landbesitzes im Italien des 19. Jahrhunderts. Außerdem fiel ihm in seinem Garten auf, dass 20 % der Erbsenpflanzen 80 % der Erbsen trugen. Das heißt für 80 Prozent der Erbsenpflanzen hätte sich Pareto den Dünger sparen können.

Solche Ungleichverteilungen findest du fast überall und die 80/20-Verteilungsregel gilt zum Beispiel auch für die Vermögensverteilung innerhalb der deutschen Bevölkerung.

Als Gedanken-Experiment kannst du die 80/20-Regel auf das DJing übertragen:

  • Welche 20 % deiner Kunden sorgen für 80 % deiner Bookings?

  • Welche Kunden sind für 80 % deiner Bookings verantwortlich?

  • Wie viele deiner Kunden sorgen für 80 % des Ärgers?

Überlege einmal, wie entspannt dein DJ-Leben ohne diesen Stress und zusätzliche Probleme wäre. Weißt du, von wem ich in deinem Fall spreche?

  • Wer zahlt Rechnungen zu spät oder überhaupt nicht?

  • Wer verschiebt ständig Booking-Termine?

Deine schlimmsten Albtraumkunden darfst du feuern. Die gewonnenen Zeit investierst du stattdessen für deine Top-Auftraggeber.

Ich bin immer auf der Suche nach Hacks, wie ich mehr aus meiner Zeit herausholen kann. Wenn ich mehr erreichen will, muss ich mich also fragen, was sind 20 % der Tätigkeiten die 80 % des Ertrags einbringen.

Du kannst damit anfangen, dich auf die Challenge-Aufgaben zu konzentrieren, die dir den größten Erfolg brachten. Wenn du dann noch 80 % deiner Probleme eliminierst, wirst du ein viel angenehmeres DJ-Leben haben.

Welche Aufgaben der DJ-Challenge brachten 80 % deine Erfolgs? Wo könntest du die 80/20-Regel noch anwenden? Schreibe deine Ideen gerne als Kommentar.

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Über DJ Rewerb

Mein Name ist Thorsten. Unter meinem Künstlernamen DJ Rewerb schreibe ich über das DJing. Denn Auflegen ist viel mehr als Musik abzuspielen. Als DJ beschäftige ich mich mit Musik und Technik bis zu Marketing sowie der geschäftlichen Seite. Dabei will ich dir als virtueller DJ-Mentor helfen.

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(5) comments

Phil DJ Audiophil 30. Oktober 2016

Servus zusammen!

Früher hatte ich auf allen Profilen alle meine Dienstleistungen beworben: „Club-DJ, Event-DJ, DJ für Geburtstagsfeier, Hochzeits-DJ + für alle anderen Events gerne auf Anfrage.“
Jedoch ist mir klar geworden: ca. 90% meiner Bookings und mehr als 90% meines Umsatzes generiere ich als Hochzeits-DJ.
Somit habe ich auf meiner Website und auf meinen DJ-Profilen die „nebensächlichen“ Punkte einfach gestrichen.
Vorteile:
– die Brautpaare werden nicht durch irrelevantes abgelenkt
– Werbeanzeigen (Facebook/Adwords) lassen sich kürzer gestalten
– wer mich dennoch für seinen Geburtstag oder eine Firmenfeier anfragen möchte, tut das dennoch (auch wenn manchmal mit der Zusatzfrage: „Machst Du sowas auch?“ :- ) )

Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?

Grüße aus Höchberg bei Würzburg
Phil, DJ Audiophil

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Marko Holtwick 30. Oktober 2016

Ich mach es mit der Pareto-Regel so.
Mit 20% meiner Musikauswahl gelingen 80% aller Partys.

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Jens-P. Weismantel 31. Oktober 2016

Also im Moment sind die 80 % gleich 100%. Ich hatte auch nicht wirklich die Erwartung, dass in 31 Tagen mein Unternehmen völlig umgekrempelt wird und mir die Auftraggeber die Türe einrennen.
Die Challenge brachte mir gute Erkenntnisse, wo ich als DJ stehe und auch einige wertvolle Tipps für Verbesserungen. Ich bin mir sicher, dass deren Umsetzung sich auch auszahlt, jedoch nicht innerhalb derart kurzer Frist.
Mir kam der Gedanke, künftige Aktionen dieser Art vielleicht als 26-Wochen-Challenge durchzuführen und nur jeden Sonntag eine neue Aufgabe zu stellen. Nicht selten hatte ich nicht mal die Zeit, die Aufgabe überhaupt am selben Tag zu lesen. Meine Homepage ist damals über Monate gewachsen, so etwas ist nicht in ein paar Minuten neu aufgestellt oder es wird Schrott. An der Musiksammlung arbeite ich immer noch, das ist auch keine Aufgabe, die -ordentlich ausgeführt- eine Sache von zwei Stunden ist. Deswegen sollte zwischen den Aufgaben mehr Zeit liegen.
Thorsten, vielen Dank, dass du dein Wissen und deine Erfahrungen mit uns geteilt hast.

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Maximilian Bucher 31. Oktober 2016

Ich mache es genau so wie Marko Holtwick.

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DJ Rewerb 3. November 2016

[quote name=“Marko Holtwick“]Ich mach es mit der Pareto-Regel so.
Mit 20% meiner Musikauswahl gelingen 80% aller Partys.[/quote]
Hallo Marko,

das ist genial. Damit hast du „Tag 2: Miste deine Musiksammlung aus gleich mit erledigt“ 😉

Für mich gilt, bei jeder Party läuft zu 85 % doch eh die gleiche Musik.

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