Die Szenen waren immer gleich. Fliegende BHs, kreischende Teenager und jede Menge ohnmächtige Fans. Häufig campierten die Jugendlichen vor den Konzerthallen, um die besten Plätze zu ergattern.

Das Jahrzehnt der 90er brachte so viele Boybands hervor, wie kein anderes zuvor. In jedem Teenie Zimmer hing mindestens ein Poster einer Boygroup. Und davon gab es mehr als genug.

Welche Songs darfst du nicht verpassen?

Die Gruppen heißen Take That, Backstreet Boys, Caught in the Act, Boyz II Men oder New Kids on the Block, um nur einige zu nennen.

Welche Songs darfst du nicht verpassen?

Zunächst schauen wir uns die bekanntesten und erfolgreichsten Boybands der 90er Jahre an. Klar, die ersten sechs Namen aus der folgende Liste hat jeder schon einmal gehört:

  • Backstreet Boys
  • New Kids on the Block (NKOTB)
  • Boyz II Men
  • Take That
  • Caught in the Act
  • Boyzone
  • 3T
  • 5ive/Five
  • 98 Degrees
  • BBMak
  • Bed & Breakfast
  • Color me badd
  • East 17
  • N’Sync/*NSYNC
  • Osmond Boys
  • The Boyz
  • Touché
  • Westlife
  • Worlds Apart

Was mich bei den Recherchen zu diesem Artikel jedoch verwunderte, dass die Gruppe Westlife zum Beispiel mehr Tonträger verkauft hat als Take That. Trotzdem sind Westlife hierzulande eher unbekannt.

Was ist eine Boyband überhaupt?

Eine Boyband oder Boygroup ist eine Band, die nur aus männlichen Mitgliedern besteht. Zunächst wurden die Gruppen als Teeniebands bezeichnet, weil ein vorwiegend weibliches Publikum im Teenager-Alter angesprochen werden sollte. Deshalb sind die Bandmitglieder häufig selbst im gleichen Alter ihrer Zielgruppe. Aussehen und das optische Erscheinungsbild sind meist wichtiger als die Musik. Deshalb werden Boygroups auch gecasted, wobei Tanz und Gesang im Vordergrund stehen.

Dennoch schrieben und komponierten die Mitglieder von Boybands in den 90ern einige Songs, die wohl als Evergreens in die Musikgeschichte eingehen dürften, wie „Back for Good“ „I’ll never break your heart“ und „Babe“.

  • Backstreet Boys – Everybody (Backstreet’s Back)
  • Take That – Back for Good
  • New Kids on the Block (NKOTB) – Step by Step
  • East 17 – It’s Alright
  • Color me badd – I Wanna Sex You Up
  • Boyz II Men – I’ll Make Love to You
  • Backstreet Boys – Quit Playin‘ Games with My Heart
  • East 17 – House of Love
  • Take That – Never Forget
  • Backstreet Boys – We’ve Got It Going On
  • Color me badd – All 4 Love

Einige Bands lösten sich im gleichen Jahrzehnt schon wieder auf, um nach Pausen und Familiengründungen wieder zusammen zu finden.

Doch von den Geschichten möchte ich vorab gar nicht zu viel verraten. Denn ab hier kannst du selbst in Erinnerungen schwelgen, mit den Biografien sämtlicher Boybands der 90er Jahre.

Backstreet Boys

Bis heute sind die Backstreet Boys die bekannteste Boygroup aus den 90er Jahren. Im Spätsommer 1995 gelang den Backstreet Boys (BSB) mit ihrer Single „We’ve Got it Going on“ der erste Hit.

Doch da war die berühmteste Boyband der Welt schon zwei Jahre alt. Denn gegründet wurden die Backstreet Boys bereits am 20. April 1993 von Manager Ikone Lou Pearlman. Er taufte die Jungs kurzerhand nach einem Flohmarkt.

Der erste öffentliche Auftritt der Gründungsmitglieder Brian, Howie, AJ, Kevin und Nick fand in Orlando im Sea World statt. In den vergangenen fast 30 Jahren verkauften die Backstreet Boys weltweit mehr als 130 Millionen Tonträger. Deshalb gelten sie als die erfolgreichste Boyband der Welt.

In den deutschsprachigen Ländern gelang ihnen mit ihrer Single „I’ll Never Break Your Heart“ der endgültige Durchbruch. Es folgten weltbekannte Hits wie „Quit playing Games“ und „As Long As You Love me“.

Nach den sehr erfolgreichen Neunziger Jahren wurden ab dem Jahr 2001 Drogen- und Alkoholprobleme bei AJ bekannt. Das führte zu einer längeren Pause der Band, in der einzelne Mitglieder auch Soloalben veröffentlichten.

Im Jahr 2005 gelang den fünf Sängern dann ein fulminantes Comeback mit ihrem neuen Album „Never Gone“. Wobei dieses Comeback immer wieder von Trennungsgerüchten überschattet wurde.

Und in der Tat verließ Gründungsmitglied Kevin Richardson die Band im Juni 2006, nach 13 gemeinsamen Jahren. Die restlichen vier Bandmitglieder Brian, Howie, AJ und Nick machten weiter. Im Folgejahr veröffentlichten die Backstreet Boys ein weiteres Album.

Zwischen den Jahren 2012 und 2016 erschienen zwei weitere Alben. Wobei es insgesamt etwas ruhiger um die Boyband wurde. 2017 meldeten sie sich dann mit einer Las-Vegas Show endgültig zurück.

Bis Ende des Jahres 2019 traten die vier Backstreet Boys insgesamt 80 Mal in Las Vegas auf. Bis zur erneuten Albumveröffentlichung dauerte es dann jedoch bis zum Januar 2019. Im März 2021 begannen die Backstreet Boys ein Weihnachtsalbum aufzunehmen. Wegen der Corona-Pandemie soll dies aber erst Weihnachten 2022 erscheinen.

New Kids on the Block (NKOTB)

Die New Kids On The Block waren sozusagen die Ersten. Die Mitglieder dieser Boyband gelten als Mutter (Väter) der Boygroups. Denn diese Boyband wurde bereits im Jahr 1984 gegründet. Bereits damals mit dem klaren Ziel eine erfolgreiche Boygroup zu werden.

Mit Donnie und Mark Wahlberg, Danny Wood und den Brüdern Jordan und Jonathan Knight begann die Karriere der fünf Jungs. Mark Wahlberg trat bereits im Frühstadium auf einen Wunsch wieder aus der Gruppe aus. Er war damals erst 13 Jahre alt und stellte fest, dass das Musikbusiness nichts für ihn sei.

Kurzfristig wurde er mit Jaime Kelley ersetzt, der dann durch Joey McIntyre abgelöst wurde. Joey war damals nur zwölf Jahre alt und damit das jüngste Mitglied der „New Kids on the Block“.

Im Jahr 1986 erschien das Debütalbum, das ebenso floppte wie der Nachfolger. Als letzter Versuch wurde das Lied „Airplay“ im Bundesstaat Florida durch das Plattenlabel beworben.

Vollkommen überraschend landeten New Kids On The Block damit in den Top Ten Charts der USA. Und von da an ging es steil bergauf mit NKOTB.

Die nächste Single „You Got it“ schaffte es in die Top 5. Die dritte Single „I’ll Be Loving You“ wird im Jahr 1989 der erste NKOTB Nummer Eins Hit. „Haning‘ Though“ wurde 1989 achtmal mit Platin ausgezeichnet und der nächste Nummer Eins Hit.

Zum weltweit größten Hit wurde später jedoch „Step By Step“ vom gleichnamigen Album.

Die Band ging auf Welttournee und bekam 1990 sogar eine eigene Comicserie gewidmet. Seit Anfang 1994 nennt sich die Boygroup nur noch NKOTB und veröffentlicht weitere Singles.

Allerdings ist die folgende Tour im Jahr 1994 nur schlecht besucht. Daraufhin verlässt Jordan Knight die Band. Die verbleibenden Mitglieder sagen die Tour ab und lösen NKOTB auf.

Aus dem Nichts folgte im Januar 2008 ein Comeback. Das Album „The Block“ bleibt aber hinter den großen Erwartungen ihrer Fans zurück. Auch der Nachfolger „10“ konnte nicht mehr an alte Erfolge anknüpfen.

Im Jahr 2011 trat NKOTB noch einmal zusammen mit den Backstreet Boys auf. Und im Jahr 2018 gingen sie noch einmal eine Tour. Seither ist es eher ruhig um die Boyband geworden, obwohl die Band nach wie vor existiert.

Boyz II Men

Sie haben einen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood. Und Boyz II Men sind die erste R’n’B Boygroup gewesen.

Der Durchbruch gelang ihnen schon im Jahr 1991 mit Mega-Hits wie „Motownphilly“ und „It’s So Hard To Say Goodbye To Yesterday“. Beide Lieder landen in den Top 5 der us-amerikanischen Charts. Das Debütalbum „Cooleyhighharmony“ verkaufte sich sieben Millionen Mal.

Mit „End oft he Road“ gelingt ihnen der endgültige Durchbruch im Jahr 1992, denn der Song gehört zum Soundtrack des legendären Films „Boomerang“ von Eddie Murphy. Das Lied ist 13 Wochen auf Platz 1 in den US-Charts und verdrängte damit sogar Rekordhalter Elvis Presley.

Nate Morris, Shawn Stockman, Wanya Morris, und Mike McCary begannen ihre Karriere im Jahr 1988 zunächst unter dem Namen „Unique Attraction“ als klassische Schülerband. Manager Michael Bivins riet 1989 zu einer Namensänderung und besorgte den ersten Plattenvertrag mit Motown Records. Das gleichnamige Album „Boyz II Men II“ ist bis heute das erfolgreichste Album des Labels.

Auf dem Höhepunkt kooperieren sie mit großen Stars, darunter auch mit Mariah Carey. Mit der Soul Diva nehmen sie „One Sweet Day“ auf und bleiben 16 Wochen an der Spitze der Verkaufscharts. In der Folge sahnen sie alle internationalen Preise ab, darunter Grammy, Soul Train und den begehrten American Music Prize.

Im Jahr 1997 erschien „Evolution“. Danach wird es immer ruhige um die vier Mitglieder von Boyz II Men. 2003 kommt es dann zum Bruch. Denn Michael McCary verlässt die Boyband. Als Begründung offenbart er gesundheitliche Probleme.

Im Jahr 2007 kehrt die Band dann zu dritt ins Label Motown Universal zurück. Erst 2010 veröffentlichen sie eine Cover-CD unter dem Titel „Love“. Im Januar 2012 werden sie mit einem Stern geehrt auf dem legendären Walk of Fame. Seither ist es um die erste schwarze Boygroup ruhig geworden.

Take That

Die britische Boyband Take That sorgte Anfang der 90er Jahre für reihenweise ohnmächtige Mädchen. Im Juli 1991 veröffentlichten Howard Donald, Gary Barlow, Mark Owen, Robbie Williams und Jason Orange ihre Debütsingle „Do What U Like“.

Ein Jahr zuvor wurden sie von Nigel Martin-Smith gecastet. Die Band Take That sollte die britische Antwort auf die New Kids on the Block werden. Und das wurden sie auch.

Sie brachten internationale erfolgreiche Songs wie „Babe“ „Pray” und „Back for Good“ auf den Markt.

„Back for Good“ landete in 47 Ländern Top Chart-Platzierungen und in 25 weiteren Ländern immerhin Top 10 Platzierungen. Bis heute ist „Back for Good“ mit rund 1,08 Millionen eine der erfolgreichsten Singles in England.

Im Juli 1995 verließ Robbie Williams die Band, weil es immer wieder zu Spannungen mit den anderen vier Mitgliedern gekommen war. Nach einer Winterpause, die sie als Bedenkzeit angaben, trennte sich die Band am 13. Februar 1996.

Weltweit weinten hysterische Teenager und drohten sogar mit Selbstmord. Von 1996 bis 2005 waren die Mitglieder solo unterwegs.

Knapp zehn Jahren nach der Trennung rafften sich Mark Owen, Gary Barlow, Jason Orange und Howard Donald im Herbst 2006 wieder gemeinsam auf. Die Single „Patience“ stürmte die Charts. Das Reunion-Album „Beautiful Tour“ zog ab Oktober 2007 eine sehr erfolgreiche Tour nach sich.

Für Begeisterungsstürme sorgte der erste Auftritt von Robbie Williams mit Take That nach 14 Jahren im Jahr 2009. Anlass war ein Benefizkonzert der BBC für Kinder in Not.

Am 15. Juli 2010 gab Williams seine Rückkehr zur Band bekannt. Im Herbst erschien dann nach 14 Jahren mit „Shame“ die erste gemeinsame Single aller Gründungsmitglieder.

Aber schon im Oktober 2011 stieg Robbie zugunsten seiner Solokarriere wieder aus. Das war Anlass für eine allgemeine Bandpause.

Erst im Jahr 2014 kehrten sie zu dritt zurück. Und zwar dieses Mal ohne Jason Orange. Das siebte Album erschien von Garry Barlow, Howard Donald und Mark Owen im Dezember 2014. Es folgten eine Tour durch Europa und im März 2017 ein weiteres Album.

Schließlich erschien im Jahr 2017 ein Musical, an dem sich alle fünf Bandgründer beteiligt hatten. Im Mai 2020 gab Robbie Williams gemeinsam mit Take That ein Online-Benefiz-Konzert während des Corona-Lockdowns.

Caught in the Act

Auch die Niederlande hatte ihre eigene Boyband. In den 90er Jahren waren Caught in the Act (Cita) die angesagte Band. Sie wurde im Jahr 1992 von Cees van Leeuwen gegründet. Bis zum Durchbruch dauert es allerdings zwei Jahre.

Gründungsmitglieder waren Lee Baxter, Benjamin Boyce, Eloy de Jong und Bastian Ragas. Während sie mit „Take me to the Limit“ in Holland sehr erfolgreich in den Charts landeten, gelang ihnen der Durchbruch in Deutschland mit einem Auftritt in der RTL-Serie „Gute Zeiten schlechte Zeiten“. Die Single „Love Is Everywhere“ landete in den Top 10 und verkaufte sich über 250.000 Mal.

Im Herbst 1995 folgte das langersehnte Debütalbum „Caught in the Act of Love“. Mit den Single-Auskopplungen „My Arms Keep Missing you“ und „Let This Love Begin“ veröffentlichten sie weitere Ohrwürmer.

Ein Jahr später folgte das zweite Album „Don’t walk Away“, das Gold erzielte. Auch die Single „Forever Friends“ landete sofort auf Platz 2 in den deutschen Charts und Platz 9 und 10 in der Schweiz und in Österreich. Die Forever-Friends Tour führte durch den gesamten deutschsprachigen Raum.

Im August 1997 kam das dritte Album. Völlig überraschend gab das Management am 1. August 1998 die Auflösung der Gruppe bekannt. Anlass war der Ausstieg von Benjamin Boyce. Der gab an lieber seine Solokarriere verfolgen zu wollen. Und weil die restlichen drei Bandmitglieder nicht alleine weitermachen wollte, wurde das Ende verkündet.

Es sollte sieben Jahre dauern, bis es für alle die Fans wieder gute Nachrichten gab. Die Band trat an Silvester 2015 vor dem Brandenburger Tor auf, allerdings ohne Benjamin Boyce. Im November 2016 veröffentlichten sie die Single „Back for Love“ und später dem gleichnamigen Album.

Seit dem Spätsommer des Jahres 2017 konzentrieren sich die Bandmitglieder wieder auf ihre Soloprojekte. Vor allem Eloy de Jong wurde als Schlagersänger erfolgreich. Deshalb gab er im März 2019 seinen Ausstieg aus Caught In The Act bekannt.

Bastian Ragas und Lee Baxter fanden in Axel de Graaf und Sjoered Hermens neue Bandmitglieder. Wegen der Corona-Pandemie folgte eine rund zweieinhalb jährige Auftrittspause. Im Mai 2022 trat die Band dann ohne Sjoerd Hermens als Trio auf.

Boyzone

Auch Boyzone zählten in den 1990er Jahren zu den bekanntesten Boybands. Die aus Irland stammende Band war mit sechs Nummer Eins Hits äußerst erfolgreich und verkaufte im ersten Teil der Bandgeschichte zehn Millionen Tonträger.

Manager Louis Walsh entdeckte bei einem Casting-Wettbewerb die fünf Talente Mikey Graham, Stephen Gately, Shane Lynch, Keith Duffy und Ronan Keating.

In den Anfangsjahren 1993 und 1994 war die Band vor allem in der Pub-Szene in Irland bekannt. Bis die Plattenfirma Polygram auf sie aufmerksam wurde. Bereits die erste Single „Working My Way Back to You“ landete auf Platz 3 in den Charts in Irland.

Auch in England wurde Boyzone schnell bekannt. Der Erfolg von „Love Me for a Reason“ schwappte in den deutschsprachigen Raum über. In England und Irland landete das Debüt-Album „Said und Done“ jeweils auf den ersten Platz.

Der Erfolg ihrer Alben zog sich durch die gesamten 90er Jahre. Im Jahr 1999 wurde bereits ein Greatest-Hits Album „By Request“ veröffentlicht. Für so einen Meilenstein müssen andere Bands Jahrzehnte lang arbeiten.

Hinter den Kulissen brodelte es jedoch bei den Iren. Letztmals trat die Band gemeinsam im Januar 2000 auf, danach folgte die Auflösung. Ab dem Jahr 2006 verdichteten sich zwar die Gerüchte um eine Réunion. Allerdings fand Boyzone kein Plattenlabel.

Dennoch trat die Boyband für die Spendenshow der BBC-Kinder in Not am 16. November 2007 nach sieben Jahren Pause wieder gemeinsam auf. Dort kündigten sie eine Tour für das Jahr 2008 an, die innerhalb von drei Stunden ausverkauft war.

Im Oktober 2009 starb Bandmitglied Stephen Gately auf Mallorca an einem Lungenödem. Im Jahr 2019 veröffentlichten Boyzone das Album „Thank You and Goodnight“. Und nach einer abschließenden Welttournee gaben sie das Ende der Band bekannt.

3T

Die drei Brüder Tariano Adaryll „Taj“ Jackson, Taryll Jackson und Tito Joe „TJ“ Jackson wurden als 3T bekannt. Sie sind Neffen des legendären King of Pops Michael Jackson.

Bereits als kleine Kinder wurden Taj, Taryll und TJ berühmt, weil sie die Jackson 5 imitierten. Damals standen sie mit ihrem Onkel Michael Jackson und ihrer ebenfalls berühmten Tante Janet Jackson auf der Bühne.

Im Jahr 1985 wurde dem Trio der erste Plattenvertrag angeboten, den die Mutter ablehnte. Denn zunächst sollten die Jungs die Schule fertig machen. Deshalb wurden sie erst im Jahr 1992 durch den Soundtrack zur Serie „The Jacksons – An American Dream“ bekannt.

Als 3T am Free-Willy-Soundtrack mitwirkten, gelang ihnen im Jahr 1993 der endgültige Durchbruch. Mit ihrem ersten Album „Brotherhood“ erzielten sie in Deutschland große Erfolge.

Trotz einiger Soloprojekte sind 3T bis heute eine erfolgreiche Boyband. Ihr letztes Album erschien im Jahr 2015. Die Mutter von Taj, Taryll und TJ hat damals wohl die richtige Entscheidung getroffen.

5ive/Five

Die britische Boyband 5ive feierte vor allem in ihrem Heimatland England beachtliche Erfolge. Darüber hinaus waren sie auch in Westeuropa, Japan, Brasilien und Australien erfolgreich.

Später hat sich die Gruppe um Ritchie Neville, Scott Robinson, Jason „J“ Brown, Sean Conlon und Abs Breen von 5ive in Five umbenannt. In Deutschland wurden sie vor allem für ihre Hits „Everybody Get up“ und „Keep On Movin“ gefeiert.

Die Band 5ive entstanden im Jahr 1997 über ein Casting. Dort überzeugten sie mit eigenen Cover-Interpretationen und ihren eigenen Songs. Zum Beispiel gelang ihnen mit „We will rock You“ von Queen eine Nummer 1 Platzierung in England.

Doch schon im September 2001 gaben Five ihre Trennung bekannt. Als Grund wurden die Dauerbelastung und der hohe Stress angegeben.

Exakt fünf Jahre später folgte die Reunion, jedoch ohne Sean Conlon. Und die Wiedervereinigung hielt nicht lange an. Denn bereits acht Monate später trennt sich die Band endgültig. Deshalb ist es seit Mai 2007 sehr ruhig um Five geworden.

Liste aller 90er Boybands im Band Porträt
Liste aller 90er Boybands im Band Porträt

98 Degrees

98 Degrees ist als Boyband fast irgendwie untergegangen. Obwohl die Band mit einem Plattenvertrag des Kultlabels Motown startete.

Welche Songs darfst du nicht verpassen?

Gegründet wurde 98 Degrees von den Brüdern Nick Lachey und Drew Lachey sowie Justin Jeffre und Jeff Timmons.

Welche Songs darfst du nicht verpassen?

In Deutschland schaffte es ihre Zusammenarbeit mit Mariah Carey bis auf Platz 28 der Verkaufscharts. Der Song „Thank God I Found You“ erschien im Jahr 2000.

Von 2002 bis zum Jahr 2013 legten die Mitglieder eine Bandpause ein. Alles in allem fand der Erfolg von 98 Degrees vor allem in den USA statt.

BBMak

BBMak wurde im Jahr 1999 gegründet. Also noch gerade rechtzeitig, um bei den Boybands der 90er mitmachen zu dürfen.

Der Name der britischen Boyband BBMak leitet sich von den Nachnahmen der Gründungsmitglieder ab: Mark Barry, Christian Burns und Stephen McNally.

In Deutschland blieben BBMak unbekannt. In England verkauften sie hingegen rund drei Millionen Alben. Und mit sechs Songs landeten sie in den Top 10.

Allerdings hatte der Erfolg nur vier Jahre Bestand. Denn im Jahr 2003 löste sich die Band bereits wieder auf.

Nach 15 Jahren Pause meldete die Band im Jahr 2018 eine Reunion an. Ein Jahr später veröffentlichten BBMak ein neues Album. Das Album „Powerstation“ konnte sich jedoch nicht in den Charts halten.

Bed & Breakfast

Vier Jungs aus Hamburg gründeten im Jahr 1996 die Boygroup „Bed and Breakfast“. Daniel Aminati, David Jost, Florian Walberg und Kofi Ansuhenne bildeten das Quartett.

Bis heute gelten „Bed & Breakfast“ als die erste und erfolgreichste Boygroup Deutschlands. Aminati stieg bereits im Jahr 1996 wieder aus, weil er eine Solokarriere beginnen wollte.

Die Band brachte zwei Alben heraus und tourte in Europa und Asien. Unter dem Pseudonym „Glass“ veröffentlichte die Band im Jahr 2001 eine Rock-Single „Out Of Nowhere“. Unmittelbar danach folgte überraschend die Auflösung der Band.

Florian Walberg startete eine Karriere als Bravo-Moderator und ist heute Unternehmer. Daniel Aminati ist Fernsehmoderator und Schauspieler. Und David Jost arbeitet als Komponist und Produzent weiterhin in der Musikbranche.

Color me badd

Hits wie „I Wanna Sex You Up“ und „All 4 Love“ verdanken wir der amerikanischen Boyband Color me badd. Kevin Thornton, Sam Watters, Bryan Abrams und Mark Calderon gründeten die Band in Oklahoma City.

Im Jahr 1991 erschien ihr erstes Album C.M.B.. Gleich mit der ersten Auskopplung gelang ihnen der weltweiter Hit „I Wanna Sex you Up“.

Auch die folgenden Singles wurden sehr erfolgreich. Im Herbst 1993 erschien das zweite Album „Time und Chance“ mit 19 neuen Liedern.

Es folgten zwei weitere Alben, die sich jedoch nicht mehr durchsetzen konnten. Anschließend wechselte Color me badd die Plattenfirma, verschwand jedoch mehr und mehr in der Versenkung.

Schließlich führte der anhaltende Misserfolg im Jahr 1998 zur Trennung der Band. Zwölf Jahre später starteten Color me badd ein Comeback, allerdings ohne Sam Watters. Sie veröffentlichten jedoch keine neuen Lieder.

East 17

Als Gegenentwurf zu Take That wurden East 17 gegründet. Sie galten als die „böse Buben“ der Boyband-Szene. Jedenfalls wurden die Mitglieder Brian Harvey, Tony Mortimer, John Hendy und Terry Coldwell aus dem Londoner East End damit weltberühmt.

Der Name East 17 leitet sich von der Postleitzahl von Walthamstow ab. Später haben sie sich auch E-17 genannt.

Mit ihrer Debüt Single „House of Love“ gelang ihnen im Sommer des Jahres 1992 der Durchbruch auf der internationalen Bühne. Das erste Album kam Ende 1992 raus und stürmte die britischen Charts.

Zum weltweiten Hit wurde die Single „Steam“ im Herbst 1994. Auch Knaller-Hits wie „It’s alright“, „Deep“, „Thunder“ und „If You Ever“ stürmten die Charts und sind bis heute Ohrwürmer auf jeder 1990er Party.

Im Januar 1997 endete die Karriere von East 17 zunächst. Der Drogenkonsum von Brian Harvey sorgte für einen Skandal und passte nicht zum Image einer Boyband.

Deshalb versuchten die Jungs unter dem Namen E-17 nach einer Pause ein Comeback. An den Erfolg der frühen 90er Jahre konnten sie nicht mehr anknüpfen.

Im Jahr 2008 kamen John Hendy, Terry Coldwell und Brian Harvey als Trio für eine Clubtour wieder nach Deutschland, mit großer Resonanz.

Im Februar 2010 gaben E-17 die endgültige Trennung bekannt. Vorher veröffentlichten sie noch ein Greatest Hits Album und gaben Abschiedskonzerte.

Die anderen beiden Jungs entschieden sich, weiterzumachen. Als neues Bandmitglied wurde Blair Dreelan gewonnen. Die neue Single „Secret of My Life“ erreichte aber nur den 20 Platz der britischen Charts. Deshalb verließ Dreelan E-17 im Jahr 2011 schon wieder.

Gemeinsam mit Robbie Craig blieb die Boyband jedoch bestehen. Mit längeren Pausen gibt es bis heute immer wieder Auftritte von E-17, zuletzt im Jahr 2019 im Unterallgäu.

N’Sync/*NSYNC

Im Jahr 1995 gründeten Chris Kirkpatrick, Justin Timberlake, JC Chasez, Joey Fatone und Lance Bass die Band N’Sync. Justin Timberlakes Mutter dachte sich den Namen der Band aus. Sie kombinierte die letzten Buchstaben der Vornamen der Mitglieder zum Bandnamen.

Ihren großen Durchbruch feierten die Jungs im Jahr 1996 mit „I want you back“, also genau zum Zenit der Boybands.

Hierzulande wurden N’Sync zunächst als Vorgruppe bekannt. Rückblickend ist es kaum zu glauben, dass Justin Timberlake mal im Vorprogramm von DJ Bobo aufgetreten ist. Kurz vor ihrem Durchbruch traten N’Sync wirklich mit DJ Bobo auf.

In Amerika waren N’Sync äußerst erfolgreich. Die Boyband stand jedoch immer im Schatten der Backstreet Boys. Sieben weitere Jahre begeisterten sie ihre Fans mit großartigen Liedern wie „Bye Bye Bye“ (2000). Sie räumten Preise und Awards ab.

Im Jahr 2002 gab die Band zunächst an, eine längere Pause machen zu wollen. Diese Pause mündete dennoch in der Auflösung.

Am 25. August 2014 traten sie mit einem Medley noch einmal bei den MTV Video Music Awards zusammen auf. Und auf dem Hollywood Walk of Fame bekam N’Sync im April 2018 einen Stern für ihre großen Erfolge im Musikgeschäft.

Osmond Boys

Um die Osmond Boys zu verstehen, muss man wissen, dass die Osmonds in den USA eine legendäre Familien Musikgruppe sind. So etwas wie die Kelly Family von Nord-Amerika. Dort waren die Osmonds vor allem in den 1970er Jahren erfolgreich.

Die sogenannte zweite Generation der Osmonds wurde die Ende der 1980er und Anfang der 1990er als Osmond Boys berühmt.

Bis etwa 2007 traten die Osmonds immer wieder in der ursprünglichen Besetzung auf. Aus gesundheitlichen Gründen zogen sie sich dann immer mehr zurück. Beziehungsweise übergaben die Osmonds das Musikbusiness an ihre Kinder.

Im Jahr 2018 wurde „The Last Chapter“ veröffentlicht, als Abschiedslied der Gebrüder. The Osmond Boys waren dabei die Söhne der bekannten Osmonds. Sie wurden vor allem mit dem Hit „I can’t help myself“ bekannt.

Insgesamt hat die Familienband weltweit über 77 Millionen Tonträger verkauft. Bis heute tritt die Familie in verschiedenen Formationen und Gruppen auf.

The Boyz

Die deutsche Boyband „The Boyz“ wurde in Berlin Ende 1996 gegründet und bestand rund vier Jahre. Ihr größter Erfolg war die Single „One Minute“ aus dem Jahr 1997. Sie landete in den Top Ten der deutschen Charts.

Hinter The Boyz standen Tarek Hussein, Florian Fischer, Salvatore Di Blasi, Stephane Kroll-Marongiu.

Tawil und Fischer lernten sich im Winter des Jahres 1993 in einem Club kennen. Adel „Kane“ Tawil brachte dann Tarek „T-Soul“ Hussein mit. Die drei traten gemeinsam bei einem Talentwettbewerb von Triple M-Management in Berlin auf. Bei diesem Wettbewerb lernten sie Salvatore Di Blasi kennen und überzeugten ihn vom Konzept der Boyband. Später lernte Florian „Flow“ Fischer noch Stephane Kroll-Marongiu auf einer Modenschau kennen.

Neben „One Minute“ wurden auch „Let Me Show You The Way“ und „Round and Round“ erfolgreiche Singles. Der Mega-Erfolg blieb jedoch aus. Und so löste sich die Boyband bereits im Jahr 2000 wieder auf. Heute ist vor allem Adel Tawil als Sänger erfolgreich.

Touché

In den 1990er Jahren kamen und gingen Boygroups. Eine dieser Gruppen war die deutsche Boyband Touché. Sie wurde im Jahr 1996 von Dieter Bohlen als Produzent gegründet.

Der wird vor allem das musikalische Know-How und seine Vermarktungskünste eingebracht haben. Die Gesichter der Boyband waren Glenn Frey, Dennis Frey, Karim Maataoui, Alexander Geist und Martin Schulz. Gemeinsam verkauften sie weltweit 5,4 Millionen Tonträger.

Unter anderem sangen Touché den Hit „Let the Music Heal Your Soul“ gemeinsam mit *NSYNC und den Backstreet Boys. Dieses Lied schaffte es bis auf Platz 6 der deutschen Charts.

Bereits ein Jahr nach der Gründung wurden Touché zum Viva Act des Jahres 1997 gewählt. Damals spielte der Fernsehsender Viva eine wichtige Rolle in der Musikindustrie.

Im Jahr 1999 verließ Karim Maataoui die Gruppe, wurde aber nicht ersetzt. Die Band entschied sich eine Pause einzulegen. Erst im September 2002 kehrten Touché in neuer Besetzung zurück.

Alex Geist und Martin Scholz blieben der Band treu. Donny Weiß und Chris Reuter kamen neu hinzu. Sie ersetzten die Brüder Glenn und Dennis Frey, die ausstiegen. Die neuen Singles „Hey You“ und „Can’t Hurry Love“ blieben hinter den Erwartungen zurück, sodass sich die Band im Jahr 2004 vorläufig auflöste.

Elf Jahre später startet die Boygroup im Jahr 2015 noch einmal ein Comeback-Versuch. Martin Scholz und Alexander Geist blieben dabei. Neu hinzu kam Pravit Anantapongse.

Welche Songs darfst du nicht verpassen?

Im November 2015 erschien die Single Miracle. Seither ist es ruhig geworden um die Boyband, die offiziell nie aufgelöst wurde. Wer weiß, vielleicht hat Dieter Bohlen ja noch weitere Pläne mit Touché.

Welche Songs darfst du nicht verpassen?

Westlife

Die Band Westlife wollte ebenfalls auf den Erfolgszug der Boygroups aufspringen. Die Iren gründeten sich im Jahr 1998.

Im Hintergrund zog Musikproduzent Louis Walsh die Fäden, der bereits mit Boyzone an einer Boyband beteiligt war. Deshalb bekamen Westlife Starthilfe vom Boyzone Sänger Ronan Keating, der als Co-Manager fungierte.

Nicky Byrne, Kian Egan, Shane Filan, Mark Feehily und Brian McFadden konnten weltweit 55 Millionen Tonträger verkaufen. Vor allem in England und Irland waren Westlife erfolgreich.

Der größte Erfolg war die Cover Version von „Uptown Girl“, die in Deutschland in den Top 10 landete. Bekannt sind weitere Lieder wie „Fly Me to the Moon“ und „When I Fall in Love“. Bis zum Jahr 2008 veröffentlichte die Band insgesamt neun Alben.

Das zehnjährige Bestehen feierten Westlife ganz groß, mit rund 82.000 Fans im Croke-Park-Stadion in Dublin. Danach gönnte sich die Band eine Auszeit. Und nach etwa einem Jahr meldete sich Westlife mit einem neuen Album zurück und tourten wieder.

Im Oktober 2011 kündigte Westlife ihre Trennung an. Und zugleich wurde ihre Abschiedstournee beworben. Danach herrschte sieben Jahre Funkstille.

Bis Westlife im Oktober 2018 ihr Comeback ankündigten. Im Folgejahr gingen sie auf große Tour durch Irland und Amerika. Seit dieser Tour wurde es wieder ruhig um die Jungs von Westlife.

Worlds Apart

Die Band Worlds Apart ist vielleicht das Paradebeispiel der Boyband Klischees. Die Mitglieder wurden über Castings ermittelt und bei Bedarf ausgetauscht.

Deshalb traten Worlds Apart mit häufig wechselnden Mitgliedern auf. Zu den Gründungsmitglieder der Boyband gehörten Aaron Poole, Patric Osborne, Steve Hart, Dan Bowyer und Schelim Hannan.

Worlds Apart wurde im Jahr 1992 gegründet. Poole, Bowyer und Osborne stiegen relativ schnell wieder aus. Sie wurden durch Nathan Moore und Cal Cooper ersetzt. Im Jahr 1997 kam Tim Fornara dazu, der Schelim Hannan (Abdul Hannan) ersetzte.

Die Band gehörte nicht zu mega-erfolgreichen Boybands der 90er Jahre. Mit „Everlasting Love“ landeten sie im Jahr 1994 dennoch einen richtig großen Hit.

Ihre größten Erfolge feierten Worlds Apart in Frankreich, wo ihre Alben mit mehrfach Platin geehrt wurden. In Deutschland gelang ihnen kein dauerhafter Durchbruch.

Trotzdem existiert die Band bis heute. Ihr letztes Album erschien allerdings im Jahr 2007. Seitdem ist es um die drei verbliebenen Künstler Steve Hart (Steven Colin Hart), Nathan Moore und Cal Cooper (Aaron Leslie Cooper) sehr ruhig geworden.

Gibt es keine Boygroups mehr?

Zweifelsohne waren die 90er Jahre bisher die Hochphase der Boygroup Welle. Damals wurden Boybands mehrheitlich noch Boygroups genannt. Erst in den letzten Jahren setzte sich der Begriff Boyband durch. Vermutlich, weil es näher an der englischen Bezeichnung „boy band“ ist.

Trotzdem gibt es weiterhin sehr erfolgreiche Boybands, wie zum Beispiel Tokio Hotel, BTS, One Direction, Natural, Blue, O-Town sowie O-Zone. Gruppen wie die Jonas Brother sind sogar schon in der Phase der Wiedervereinigung, nachdem sie sich bereits getrennt hatten.

Wobei das Grundkonzept bis heute beibehalten wurde. Für jeden Geschmack der Mädels wird ein Junge in der Band platziert. Hierbei scheint die Zahl Fünf eine Erfolgsformel zu sein. Mit Tanz, Gesang und Hintergrundgeschichte sollen sich die Mitglieder der Boyband anschließend in die Mädchenherzen singen.

Dabei müssen die Herren der Schöpfung stets nahbar wirken. Die Messlatte der moralischen Standards sind hoch angelegt. Gerüchte über Freundinnen oder Drogenkonsum können schnell das Karriere-Aus bedeuten.

Fast jeder verbindet eigene Erinnerungen mit den Boybands. Der erste Liebeskummer, die erste Beziehung, das erste Konzerte oder der Schulabschluss.

Weitere DJ Playlisten mit dem Schwerpunkt 90er Musik findest du hier:

Boybands 90er: Größte Hits und Band Porträts der Boygroups
Boybands 90er: Größte Hits und Band Porträts der Boygroups

Frenetischer Jubel, herzzerreißende Songs und viel Gekreische. Jede Boygroup hatte ihre eigene Fanbase und für sich eine besondere Musikgeschichte geschrieben. Geblieben sind Erinnerungen an eine großartige Zeit mit viel Herzschmerz, Konzerten und tollen Liedern, die bis heute auf keiner 90er Party fehlen dürfen.

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