Eric Prydz ist so etwas wie eine Hitmaschine. Denn vor Pjanoo veröffentlichte der schwedische DJ bereits Call On Me und Proper Education.

Und diese beiden Lieder waren noch erfolgreicher als Pjanoo. Für den Song „Education“ aus dem Jahr 2006 hat Prydz den berühmten Chor von Pink Floyds „The Wall“ gesampled.

Welche Songs darfst du nicht verpassen?

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Durchbruch mit Call On Me

Im Jahr 2004 hatte Eric Prydz seinen Durchbruch mit „Call On Me“. Dieser Filter-House-inspirierte Vocal Track sorgte unter anderem wegen des Videoclips für Aufsehen. Darin vollführen ein paar knapp bekleidete Mädels in einem Aerobic-Studio einen als Gymnastik getarnten Gogo-Tanz.

Das Stück platzierte hoch in den internationalen Dance-Charts und machte Prydz quasi über Nacht zum Star. In Großbritannien hielt sich „Call On Me“ ganze sechs Wochen als Nummer Eins.

Pjanoo: Keyboard House Track

Aber zurück zu dem Song Pjanoo. Damit schlug Prydz voll in die Electrohouse-Kerbe schlug, die im Jahr 2008 auf ihrem Höhepunkt war.

Gemessen an den internationalen Verkaufscharts war Pjanoo kein übergroßer Hit. Das ist vielleicht auch ganz gut so. Denn Pjanoo ist einer dieser Geheimtipps den nur DJs kennen, die im Jahr 2008 aktiv waren.

Eine knarzige Bassline spielt das Thema, eine von Strings akzentuierte Piano-Hookline plus Liftoff-Effekte und viel Kompression auf den Drums. Fertig ist der pumpende Club Hit.

Was sich auf scheinbar wenig herunterbrechen lässt, ist aber keineswegs beliebig. Wenn es jemand wirklich gut beherrscht, Electrohouse zu produzieren ohne dabei eintönig zu sein, dann ist es Eric Prydz.

Mit seinen schwedischen DJ Kollegen Axwell, Sebastian Ingrosso und Steve Angello war Eric Prydz ein Teil der Swedish House Mafia. Jedenfalls als sich die Gruppe noch inoffiziell so nannte. Denn Prydz stieg dort im Jahr 2008 aus, noch bevor die Gruppe offiziell unter diesem Namen auftrat.

Welche Songs darfst du nicht verpassen?

Eine Anekdote zum Schluss. Eric Prydz soll unter Flugangst leiden. Diese Phobie ist offenbar so stark, dass er deshalb schon Gigs sausen ließ. Sollte der in London lebende Schwede also zum Spielen in einem Club deiner Stadt angekündigt sein. Dann tust du sicher gut daran, hinzugehen.

Welche Songs darfst du nicht verpassen?

Denn wer weiß schon, ob es die Gelegenheit dann noch einmal geben wird.

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