Loudness mal übertrieben, oder wie ich House Klassiker etwas lauter bekomme

Von DJ Rewerb | DJ Blog

Über den Loudness Krieg im Radio und Fernsehen wird ja viel debatiert. Warum ist die Werbung so viel lauter als das Programm? Oder wie bekomme ich einen David Guetta Song so komprimiert, dass er selbst aus einem schrottigen Küchenradio so druckvoll herüber kommt, wie über eine Discotheken-Anlage.

Seit gestern arbeite ich an der ersten House-Klassiker-Folge des Houseschuh Podcasts. Und bevor ich "Frankie Knuckles – Your Love" von Vinyl digitalisiere, kaufte ich lieber gleich die MP3-Datei beim Original-Plattenlabel Trax Records.

Hätte ich genau hingehört, sind die Stellen auch über die Vorhör-Funktion bei Traxsource deutlich verzerrt. Diese Version der MP3-Datei ist vollkommen übersteuert. Die obere Wellenform schiesst sehr häufig über 0 dB  hinaus. Da hatte wohl jemand bei Trax Records vergessen den Limiter beim Mastering zu aktivieren.

Wie dieser Klassiker richtig aufbereitet wird, zeigt die untere Hälfte des Bilds. Diese MP3-Datei kaufte ich von einem Sampler des Plattenlabels Defected.

Außerdem stellte ich selbst fest, wie schwierig die passende Kompressor-Einstellung zu finden ist. Den Song "Eddie Amador – House Music" versuchte ich etwas lauter zu bekommen. Doch als ich den Kompressor nur minimal über diese Einstellung brachte, war das "hüpfende" Moment aus dem Lied verschwunden.

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Über DJ Rewerb

Mein Name ist Thorsten. Unter meinem Künstlernamen DJ Rewerb schreibe ich über das DJing. Denn Auflegen ist viel mehr als Musik abzuspielen. Als DJ beschäftige ich mich mit Musik und Technik bis zu Marketing sowie der geschäftlichen Seite. Als virtueller DJ-Mentor will ich dir als DJ helfen.